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KULTURWANDERUNGEN

Kulturwanderungen im „Heiligen Tal der Inka“
Die außergewöhnliche Wanderwoche!

 

TREKKING

Eine komfortable Wander-Trekking-Woche unter dem Schutz des Apu-Auzangate.
Begegnungen im Herzen der Vilcanota
Cordillera Vilcanota: Trekking zwischen Himmel und Erde.
Cordillera Vilcabamba: Auf den Spuren der letzten Inka.

 

KULTURREISEN

Peru: Neue Wege zu alten Pfaden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

Cordillera Vilcabamba: Auf den Spuren der letzten Inka.
(Cusco - Huancacalle - Cordillera Vilcabamba - Mollepata - Cusco)

Das außergewöhnliche Trekking führt Sie in die zerklüftete, teils verwunschen anmutende Gebirgsregion der atemberaubend schönen Vilcabamba. Mächtige Eisgipfel überragen tief eingeschnittene subtropische Täler des Bergurwalds. Während Kolibris um Orchideenblüten schwirren, schillert im Hintergrund das Eis der Gletscher. Die gepflasterten Straßen der Inka befinden sich heute noch in erstaunlich gutem Zustand. Wir wandern auf den Straßen, die schon Manco Inca als Fluchtwege vor den Spaniern dienten. In der kleinen Streusiedlung Yanama freuen sich die Schulkinder über unseren Besuch, denn nur wenige Fremde verirren sich in diese herrliche Landschaft.

Buchungscode: PE-TRK-4
Reisezeit: Von April bis November.

Reisedauer: 10 Tage; ab/bis Cusco
Bitte geben Sie bei Ihrer Buchung einen Termin Ihrer Wahl an.

Teilnehmerzahl: ab zwei Personen
Englisch sprechende Trekkingleitung  

Voraussetzungen: Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Wanderwoche ist zuvor ein mindestens 3-4tägiger Höhenaufenthalt z.B. in Cusco Voraussetzung (Bei der Organisation sind wir Ihnen gerne behilflich).
Sie erwarten anstrengende, aber technisch leichte Bergwanderungen, für die wegen der großen Höhe eine gute Gesundheit und gute Kondition erforderlich sind. Die Temperaturen können nachts auf unter 0°C fallen, tagsüber steigen die Temperaturen in der Sonne auf über 20° C, im Bergurwald kann es schwül werden. Die Gehzeiten liegen bei 6-8 Stunden. Das höchste Zeltcamp liegt auf 3850 m, der höchste Pass ist 4545 m hoch.

Preis€  995,00                                   Zur Buchung

1. Tag: Über Salzterrassen zum Malaga-Pass
Auf der Fahrt von Cusco über Chinchero nach Moray erleben wir ein faszinierendes Andenpanorama. Die rätselhaften Terrassen in Moray dienten den Inka dazu, verschiedene Nutz- und Heilpflanzen zu domestizieren. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die noch heute so funktioniert, wie schon zu Zeiten der Inka. In unzähligen Becken verdunstet salziges Quellwasser unter der gleißenden Andensonne. Von den Salinen wandern wir in einer knappen Stunde ins Urubambatal. Das nächste Etappenziel der Fahrt ist der 4300m hohe Malagapass. Die Sicht auf den Gipfel der Veronica (5750 m) wird immer spektakulärer. Ein Stopp an der Passhöhe ist obligatorisch, denn hier zünden die Fahrer in der kleinen Kapelle Kerzen an, bevor sie die Reise auf einer kurvenreichen Schotterpiste in den Bergurwald fortsetzt. Auf ca. 3600-3800 m erreichen wir unseren ersten Zeltplatz. Während die Mannschaft das Abendessen vorbereitet, vertreten wir uns die Füße.

2. Tag: Coca-Plantagen im Bergurwald
Die Fahrt führt weiter bergab in tropische Täler. Wir passieren kleine Tee-, Kaffee- und Coca-Plantagen. An den Straßenständen werden Zitrusfrüchte, Papayas und Mangos angeboten. Am Nachmittag erreichen wir den Ort Huancacalle 2930m. Während die Pferdetreiber die Zelte errichten, erwandern wir das Inka Heiligtum Nusta Hispana und Vitcos. Hier befand sich der letzte Zufluchtsort Manco Inkas. Der legitime Nachfolger des von den Spaniern ermordeten Inka Atahualpa entzog sich nach seiner Flucht nach Vitcos lange dem Zugriff der neuen Machthaber, die schon große Teile des ehemaligen Inkareiches unterworfen hatten. Aber trotz alledem wurden die Konquistadoren Manco Inka zum Verhängnis. Er gewährte abtrünnigen Spaniern Unterschlupf, die sich ihrerseits auf der Flucht vor der spanischen Justiz befanden. Zum Dank ermordeten sie Ihn. (3 Std. Laufzeit)

3. Tag: Der erste Anstieg
Heute wandern wir ein breites Tal herauf. Anfangs geht es entlang großer Maisfelder, die in größerer Höhe dem Kartoffelanbau weichen. Vereinzelte kleine Gehöfte vermitteln einen Eindruck vom Leben der Hochlandbauern. Auf ca. 3800 m erreichen wir noch weit unterhalb des Chocetacarpo Passes unseren Lagerplatz. (ca. 6 Std. Laufzeit)

4. Tag: Auf Inkastraßen
Während des Aufstiegs folgen wir einer alten Inka Straße. Gut erhaltene gepflasterte Wegstücke, Treppenstufen und Reste eines alten Versorgungspostens beweisen, dass wir uns auf historischem Terrain bewegen. Die Inkas nutzten zum Lastentransport Lamas und Alpakas, heute werden Esel und Pferde eingesetzt. Die ersten Gletscher erscheinen im Morgenlicht, bevor wir auf 4350m den Pass erreichen. Steinhaufen (Apachetas) markieren den Übergang. Wir folgen erneut der Inkastrasse ins Tal herunter, und erreichen bei Quelcamachay auf 3750m den nächsten, vom Bergurwald umgebenen, Lagerplatz unter majestätischen Granittürmen. (6-7 Std. Laufzeit)

5. Tag: Die Pumakralle rückt näher
Heute steht ein anstrengender Tag bevor. Zu Beginn steigen wir tiefer in den Bergurwald herab. Streckenweise verschwinden wir in Vegetationstunnels. Bambus, Orchideen und Bromelien schließen sich über unseren Köpfen. Wir erklimmen zwei 4000 m Pässe, zwischendurch geht es wieder bergab in die subtropische Vegetation. Von den Pässen rücken die Gipfel der Pumasillo Gruppe immer näher. Das Zeltlager steht in der Nähe des Pacchac Wasserfalls auf 3745m (8-9 Std.)

6. Tag: Ein wohlverdienter Ruhetag
Schön, wenn man früh morgens nach dem „Early Morning Tee“ nicht gleich wieder den Schlafsack verstauen muss, da das Zeltlager heute stehen bleibt. Wir legen einen Rasttag in herrlicher Landschaft ein. Konditionsstarke Wanderer erwartet im nahe gelegenen Moyoc Tal ein einzigartiges Gipfelpanorama. Hier zeigt sich das Pumasillo Massiv von seiner schönsten Seite.

7. Tag: Wir drücken die Schulbank
Gut erholt erklimmen wir eine Passhöhe oberhalb des Yanama-Tales. Wir erblicken die gleichnamige vergletscherte Yanama Kordillere, und auch der gewaltige Pumasillo 6070 erscheint. In Yanama statten wir zur Freude der Schulkinder der Dorfschule einen Besuch ab. Unser Trekking führt uns weiter in das obere Yanama Tal, wo wir die Bauern auf ihren Feldern bei der Arbeit beobachten können. Schon aus der Ferne sind plötzlich riesige, blaue, bis zu 3 m hohe Büsche auszumachen. Kaum zu glauben, dass es sich in dieser Höhe um Lupinen handelt. Vorbei an dem Blütenreichtum biegen wir in ein Seitental ab, wo schon das Zeltlager bereit steht. (6-7 Std.)

8. Tag: Ein spektakuläres Andenpanorama
Unser nächstes Ziel ist der Yanama Pass 4545m. Wir erreichen eine atemberaubende Aussichtsplattform, von wo aus der Salcantay (6200 m) und der Humantay (5900 m) ins Blickfeld rücken. Bei guter Sicht erscheint auch die Veronica am Horizont. Tief unter uns liegt der Bergurwald. Über tausend Meter Abstieg trennen uns von unsrer Mittagsrast in dem kleinen Dorf Totora auf 3340m. Von Totora führt der Weg weiter in den Bergurwald bis zum Lagerplatz in Colcapampa 2795m. Durch das grüne Dickicht ragen immer wieder die Eisriesen der Vilcabamba hervor, allen voran der Salcantay. (8 Std.)

9. Tag: Der botanische Garten
Der Aufstieg von Colcapampa bis Huayracmachay 3750m ist für Freunde der Botanik eine Augenweide. Orchideen, Bromelien, Farne und Bergbambus säumen den Weg. Häufig begleiten uns Kolibris. In Huayracmachay lagern wir oberhalb der Baumgrenze, es gibt ausreichend Platz, um die Zelte aufzustellen. Majestätisch schützt der Berggott Humantay unser Nachtlager. Wir freuen uns auf den Abschiedsabend mit einem andinen Festessen. (6-7 Std.)

10. Tag: Die Eiswelt der Anden
Der letzte Pass „Apacheta Salcantay“ 4500 m, liegt zwischen den Bergen Salcantay und Humantay. Während der spektakulären Überschreitung des Passes rücken die Eismassen des Salcantays (6200 m) zum Greifen nahe. Die gewaltigen Moränen lassen uns erahnen, welche Eis- und Gesteinsmassen hier einst verschoben wurden, und weisen uns zugleich den Weg ins Tal zur Soraypampa, dem Endpunkt unseres Trekkings auf ca. 3700m. Hier heißt es Abschied von der Begleitmannschaft zu nehmen. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Köche, Pferdetreiber und Helfer, wäre das Trekking in der Kordillere Vilcabamba nicht möglich gewesen. Auf holpriger Piste schaukelt der Bus nach Mollepata. Bald erreichen wir die asphaltierte Strasse, die Cusco mit der Pazifikküste verbindet, und 2-3 Std. später sind wir zurück in der Inkahauptstadt.
Mit der Ankunft in Cusco endet Ihre Tour: Cordillera Vilcabamba: Auf den Spuren der letzten Inka. Für die Organisation weiterer Leistungen (Hotel, Besichtigungen etc.) stehen wir ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Unsere Leistungen:
• Treffen und Vorbesprechung der Reise am Vortag des Reisebeginns in Cusco. (Uhrzeit nach Absprache) Sie erhalten leihweise einen Seesack für den Transport Ihrer persönlichen Ausrüstung während des Trekkings.
• Fahrten im privaten Kleinbus / Van laut Programm.
• Koch, Helfer, Pferdetreiber je nach Teilnehmerzahl.
• Vollverpflegung auf dem Tekking (ab Mittagessen 1. Tag bis Mittagessen 7. Tag) Das Mittag wird in der Regel unterwegs als Picknick serviert. Abends verwöhnen wir Sie mit 3- Gänge Menus, Snacks für unterwegs erhalten Sie nach dem Frühstück (bitte vermerken Sie besondere Ernährungs /Diät-Anforderungen bereits bei der Buchung).
• 9 Zeltübernachtungen im komfortablen, äußerst geräumigen Zweipersonenzelten (nach Herstellerangabe Sechspersonenzelt); komfortable extra breite Therm-A-Rest Schlafmatten (Schlafsäcke können Sie über HANE Tours mieten, bitte bereits bei der Buchung vermerken.
• Ess-/ Koch- / Mannschafts-/und Toilettenzelt (selbstverständlich haben auch sämtliche Mitarbeiter einen Zeltschlafplatz).
• Wir führen generell Sauerstoff und Notfall-Erste Hilfe Ausrüstung mit. Ihre persönliche Reiseapotheke stellen Sie bitte nach Absprache mit Ihrem Hausarzt zusammen.
• Lasttiere übernehmen den Transport der Ausrüstung sowie Ihres persönlichen Gepäcks. Sie tragen lediglich Ihren Tagesrucksack.
• Für Ihren Komfort führen ein Reitpferd mit.
• Englisch sprechende Trekkingleitung.
• Da sich HANE Tours einem nachhaltigen sozialverträglichen Tourismus verpflichtet fühlt, leiten wir 50 US$ Ihres Reisepreises an ein Schulprojekt oder ein gemeinnütziges Dorfprojekt weiter.
• Bei Buchung eines Einzelzelts berechnen wir keinen Zuschlag, das Einzelzelt ist geräumig, aber kleiner als das Doppelzelt.

Zusätzliche Kosten:
Ob in Zukunft ein Eintrittsgeld für die Vilcabamba Kordillere erhoben wird, stand zum Zeitpunkt der Ausarbeitung dieses Programms noch nicht fest. Gegebenenfalls entrichtet jeder Teilnehmer den Betrag direkt vor Ort.
• Trinkgelder
• Persönliche Ausgaben

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