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Die außergewöhnliche Wanderwoche!
(Cusco - Urubambatal - Vilcanota Kordillere - Cusco)
Wanderungen in einmaliger Landschaft, Archäologie, und
Indianerkultur stehen im Mittelpunkt dieser Woche. Wer die Anden
hautnah erleben möchte, und sich nicht nur mit einem Blick durch
das Fernglas begnügen will, dem bieten wir bei dieser Tour die
einzigartige Gelegenheit, zwei Nächte in einem komfortablen
Zeltcamp im Herzen der Vilcanota-Kordillere zu verbringen. Sie
lernen die Bewohner der Hochanden kennen und sind zu Gast bei
Lama-Hirten. Die Schulkinder in Chaupimayo werden Ihnen zeigen,
was ein sinnvolles Schulprojekt bewirken kann. Sie erleben eine
Welt, die bisher kaum von Fremden besucht wurde.
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Buchungscode:
PE-WA-2
Reisezeit: Von April bis November.
Reisedauer: 7
Tage; ab/bis Cusco
Bitte geben Sie bei Ihrer Buchung einen Termin Ihrer
Wahl an.
Teilnehmerzahl: ab zwei Personen
Englisch sprechende Reiseleitung
Voraussetzungen: Für eine erfolgreiche Teilnahme
an der Wanderwoche ist zuvor ein mindestens 3tägiger
Höhenaufenthalt z.B. in Cusco Voraussetzung (Bei der
Organisation sind wir Ihnen gerne behilflich).
Sie erwarten technisch leichte Berg- und
Besichtigungswanderungen, für die wegen der Höhe
Gesundheit und Kondition erforderlich sind. Die tägliche
Gehzeit beträgt 2-5 Stunden. Am 3. Tag beträgt die
Gehzeit ca. 7 Stunden, alternativ können Sie aber auch
einen Ruhetag einlegen. Die Zelte in der Vilcanota-Kordillere
stehen auf ca. 3950 m. Trekking- oder Zelterfahrung ist
nicht nötig. Schlafsäcke können Sie bei HANE Tours
mieten, alle weitere Ausrüstung wie z.B.: komfortable
Therm-A-Rest Schlafmatten gehören zu unserer
Standardausrüstung.
Preis: € 895,00
Zur Buchung |
1. Tag:
Salzgewinnung und andine Kosmovision
Auf der Fahrt von Cusco über Chinchero nach Moray erleben wir
ein faszinierendes Andenpanorama. Die rätselhaften Terrassen in
Moray dienten den Inka dazu, verschiedene Nutz- und Heilpflanzen
zu domestizieren. Über weite Hochebenen wandern wir gemütlich
nach Maras, die Eisgipfel der Urubamba-Kordillere immer vor
Augen. Um die Bewohner der Anden besser verstehen zu können,
befassen wir uns heute ausführlich mit der andinen Kosmovision.
In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung
kennen, die noch heute so funktioniert, wie schon zu Zeiten der
Inka. In unzähligen Becken verdunstet salziges Quellwasser unter
der gleißenden Andensonne. Weiße Salzkrusten funkeln unter
stahlblauem Andenhimmel. Von den Salinen wandern wir in einer
Stunde ins Urubambatal. (Hotel im Urubambatal).
2. Tag: 60
Tonnen schwere Eindrücke aus der Inkazeit
Das frühe Morgenlicht lädt zu einem Besuch der imposanten
Ruinen Ollantaytambos ein. Sie werden sprachlos vor den
perfekten Steinmetzarbeiten der Inka stehen. Die Bauherren haben
bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader aus einem Steinbruch
herbeitransportieren lassen, den wir in uns bei einer Wanderung
anschließend genauer ansehen werden. Im Steinbruch Cachicata
finden wir nach wie vor Steinblöcke, die für den Bau
Ollantaytambos bestimmt waren, aber ihr Ziel nie erreichten. Der
großartige Ausblick über das Urubambatal sowie auf die Gletscher
der gegenüberliegenden Veronica (5690m) entschädigen für den
Aufstieg zum Steinbruch (600 Höhenmeter). Zum Abendessen sind
wir Gäste einer einheimischen Familie, die uns mit Spezialitäten
aus den Anden verwöhnen (Hotel im Urubambatal).
3. Tag: Eine
Inkastraße führt nach Huchuy Qosco
Ein früher Aufbruch ist angesagt, denn heute wandern wir von
Tauca über Huchuy Qosco ins Urubambatal. Eine alte Inkastraße
führt uns über einen 4300 m hohen Pass durch die Kordilleren,
von wo wir eine herrliche Aussicht genießen können. Huchuy Qosco,
das kleine Cusco, ist eine archäologische Stätte hoch oberhalb
des Urubambatals, und überrascht mit feinen Tempelmauern und
Heiligtümern. Huchuy Qosco war vermutlich der Landwohnsitz des
Inka Viracocha. Der letzte Abstieg ins Tal erfordert etwas
Geduld, doch mit jedem Schritt steigt die Lust auf eine kühle
Erfrischung. (Gehzeit 7 Std., Hotel im Urubambatal).
4. Tag:
Inkabauten und Kunsthandwerk in Pisaq
Vormittags unternehmen wir einen Abstecher in die kargen
Hochtäler oberhalb Pisaqs. Die Lama- und Alpakahirten aus
Chahuaytire zeigen uns ihre traditionellen Webarbeiten.
Nachmittags vermittelt uns eine Wanderung durch die berühmte
archäologische Stätte Pisaq einen großartigen Eindruck dieser
Anlage: Riesige Terrassenanlagen, Wohngebiete, Tempel und
Heiligtümer zeugen noch heute von der Bedeutung Pisaqs zu Zeiten
der Inka. Der moderne Ort Pisaq liegt an den Ufern des Vilcanota-Flusses.
Auf der Plaza bieten Händler Kunsthandwerk der unterschiedlichen
Regionen Perus an. (Hotel im Urubambatal).
5. Tag: Ein
Zeltlager in den Hochanden
Auf der spektakulären Fahrt in die Kordillera-Vilcanota
rücken die 6-Tausender immer näher. Manche Lama-Karawane quert
die Fahrstraße. Immer häufiger begegnen uns Andenbewohner in
farbenprächtigen Trachten, - wir erleben nun eine Welt, die kaum
von Fremden aufgesucht wird. In der Nähe der Ortschaft Tinqui
erreichen wir nach ca. 5 Std. Fahrt das Camp für die nächsten 2
Nächte (3800m). Der Chefkoch begrüßt uns mit einem Mittagessen,
bevor wir zu einer ersten kurzen Wanderung aufbrechen. Wieder
zurück im Zeltlager, zeigen uns die Hochlandindianerinnen, wie
traditionelle Webarbeiten entstehen, -angefangen beim Spinnen
der Wolle, bis hin zum fertigen Poncho. Die Sonnenstrahlen des
späten Nachmittags tauchen die Gletscher des Apu- Auzangate
6372m in ein majestätisches Licht. Aber kaum, dass die Sonne
hinter den Bergen verschwunden ist, wird es schlagartig kalt.
Wir versammeln wir uns in dem geheizten Speisezelt zu einer
Tasse Tee. Ein vorzügliches Abendessen rundet den
erlebnisreichen Tag ab. (2 Nächte im komfortablen Camp).
6. Tag: Zu
Lamas und Eisgipfeln.
Kaum, dass die frühen Sonnenstrahlen das Zeltdach wärmen,
wird Ihnen der „Early Morning Tee“ ans Zelt gereicht. Nach dem
Frühstück folgt eine gemütliche Wanderung in Richtung der
Eisriesen der Vilcanota. Lamas und Alpakas sind unsere
Weggefährten. Unterwegs haben wir Gelegenheit, einen andinen
Priester dabei zu begleiten, wie er die Erdmutter und die
Berggötter gütig stimmt, damit sich die Alpaka-Herden unserer
Gastgeber vermehren. Zugleich erfahren wir mehr über die andine
Kosmovision und die traditionellen medizinischen Weisheiten.
Rechtzeitig zum Abendessen zaubert der Koch aus einem eigens
errichteten Steinofen ein typisches Festessen. Eine Delegation
aus Tinqui berichtet uns über das Leben in den Hochanden, und
ihre Sorgen und Ängste. Die Musik der Lamahirten klingt für
unsere Ohren oftmals „schräg“, aber dafür erleben Sie
authentische Andenfolklore und keine Touristenshow.
7. Tag:
Begrüßungskomitee in einer Dorfschule
Auch heute entfällt der schrille Telefonweckruf, dafür
serviert der Koch persönlich den Tee ans Zelt. Eine Wanderung
führt uns zur Dorfschule in Chaupimayo, wo ein fröhliches
Empfangskomitee bereits auf uns wartet. Die Schulkinder
vermitteln Ihnen einen sehr lebendigen Eindruck eines Schultages
in den Anden. Die vielen bewegenden und profunden Eindrücke über
das Leben der Bewohner der kargen Hochanden, sowie die herzliche
Gastfreundschaft, die wir erleben dürfen, verschmelzen zu einem
unvergesslichen Erlebnis. Es folgt die Fahrt zurück nach Cusco.
Mit der Ankunft in Cusco endet Ihre Tour: „Kulturwanderungen auf
den Spuren der Inka“. Für die Organisation weiterer Leistungen (Hotelreservierungen,
Besichtigungen etc.) stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne
zur Verfügung.
Unsere Leistungen:
• Alle Fahrten laut Programm im privaten Kleinbus / Van.
• 4 Übernachtungen in 3-Sterne Hotels im Doppelzimmer.
• 2 Übernachtungen im Zeltcamp in komfortablen, äußerst
geräumigen Zweipersonenzelten (nach Herstellerangabe
Sechspersonenzelt); komfortable extra breite Therm-A-Rest
Schlafmatten. (Schlafsäcke können Sie über HANE Tours mieten,
bitte bereits bei der Buchung vermerken) zusätzlich Ess-/ Koch-
/ Mannschafts-/und Toilettenzelt.
• Vollverpflegung am 5. und 6. Tag, Halbpension am 1. und 2. Tag.
Mittags-Picknick an den Tagen 2, 3, 4 und 7. Im Zeltlager
verwöhnen wir Sie abends mit 3-Gänge-Menus (bitte vermerken Sie
besondere Ernährungs /Diät-Anforderungen bereits bei der Buchung).
• Sämtliche Eintrittsgebühren/ lokale Führer für Besichtigungen
laut Programm.
• Wir führen generell Sauerstoff und Notfall-Erste Hilfe
Ausrüstung mit. Ihre persönliche Reiseapotheke stellen Sie bitte
nach Absprache mit Ihrem Hausarzt zusammen.
• Englisch sprechende Reiseleitung.
• Da sich HANE Tours einem nachhaltigen sozialverträglichen
Tourismus verpflichtet fühlt, leiten wir 50 US$ Ihres
Reisepreises an ein Schulprojekt oder ein gemeinnütziges
Dorfprojekt weiter.
• Einzelzimmerzuschlag: € 135
Zusätzliche Kosten:
• Mahlzeiten, die nicht im Programm enthalten sind.
• Getränke und persönliche Ausgaben.
• Trinkgelder.
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